Schulhund Lotta


„Gib dem Menschen

einen Hund

und seine Seele

wird gesund.“

 

Hildegard von Bingen


                                                                              

 

Konzept „Schulhund“ für die Martinus-Schule

 

 

1. Einleitung

2. Was ist ein Schulhund?

3. Ergebnisse aus der Forschung

4. Lotta

5. Hygienische Maßnahmen

6. Literatur

 

 

1. Einleitung

 

In unserer immer ausgefüllteren, hektischen Zeit, in der man sich schon fast verpflichtet fühlen muss, ständig erreichbar, flexibel und einsatzbereit zu sein, werden Nischen der Erholung immer wichtiger.

Als Schule gehört es zu unseren Aufgaben, den Kindern Möglichkeiten der Entspannung und des Ausgleiches von kopflastiger Arbeit aufzuzeigen.

Die aktuelle Forschung beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Heimtiere wie Hunde oder Katzen einen beruhigenden und erholsamen Einfluss auf Körper und Psyche des Menschen haben. Besitzer von Hunden fühlen sich in der Regel gesünder und ausgeglichener als Menschen ohne Heimtier. Oft reicht die bloße Anwesenheit eines Hundes aus, um den Blutdruck des Menschen und sein hormonelles Stresssystem zu senken.

 

Zudem wächst die Zahl der Hundebesitzer in unserer Gesellschaft und es bedeutet eine Steigerung der Lebensqualität, ihnen angstfrei und selbstsicher begegnen zu können. Da sich Begegnungen mit freilaufenden Hunden kaum vermeiden lassen, hat die Vermittlung entsprechender Alltagskompetenzen gerade für Schüler mit Angst vor Hunden positive Effekte.

 

Auf vielen Ausflügen, Klassenfeiern, Projekttagen und einer Klassenfahrt mit meiner Hündin Smilla konnte ich über den Zeitraum mehrerer Jahre den positiven Einfluss eines Hundes auf die Schüler beobachten. Vielen Kindern hat sie die Angst vor Hunden genommen und ihnen im Umgang mit Hunden Sicherheit gegeben. Sie war Ruhepunkt, wenn Kinder eine Pause brauchten, wirkte stresshemmend bei aufkeimenden Streitereien und war ausgelassener Spielkamerad im Freien.                                                                     

Immer mehr Schulen weisen einen Schulhund auf, der in unterschiedlichster Form dort arbeitet. Und alle berichten von der effizienten Wirkung seiner Anwesenheit, so dass sich auch die Forschung immer mehr diesem Thema annimmt. Es zeigt sich, dass entgegen der ersten Vermutung, ein Hund würde vom Unterricht ablenken, das Gegenteil der Fall ist. Durch seine beruhigende Wirkung sind die Schüler stressfreier, es kommt seltener zu Konflikten, sie können sich besser konzentrieren und sind an „Schulhundtagen“ zudem motivierter. So entstand die Idee, einen Schulhund in meinem Unterricht einzusetzen. Dabei war es mir wichtig, dass der Hund bei seiner Arbeit einerseits nicht überfordert wird und andererseits so ausgebildet ist, dass er den Schülern größtmöglichen Nutzen bietet.

 

Von der Schulleitung und dem Kollegium unterstützt, konnte das Projekt „Schulhund für die Martinus-Schule“ mit der Geburt von Lotta beginnen.

 

                                    

2. Was ist ein Schulhund?

Wikipedia beschreibt den Schulhund folgendermaßen: „Ein Schulhund ist ein speziell geprüfter Hund, der in Schulen eingesetzt wird, um Kindern Erfahrungen im Umgang mit Hunden zu ermöglichen. (…) Neben ehrenamtlichen Hundeführern können auch Lehrpersonen ihre eigenen Hunde im Unterricht einsetzen: Die Tiergestützte Pädagogik mit dem Hund setzt einen pädagogischen Abschluss des Hundeführers voraus. Es besteht ein pädagogisches Konzept, das die individuellen Voraussetzungen der Schüler und des Hundes berücksichtigt. Ziel ist eine individuelle Förderung der einzelnen Schüler und ein effektiveres Arbeiten in der Klassengemeinschaft. Untersuchungen von Brita Ortbauer haben ergeben, dass schon die regelmäßige Anwesenheit eines Hundes im Klassenverband (freie Interaktion) erstaunliche Veränderungen bewirkt:

  • Schüler gehen lieber zur Schule
  • Außenseiter werden aus ihrer Isolation geholt
  • Auffälligkeiten reduzieren sich
  • Positive Sozialkontakte werden gefördert
  • Lehrer werden [von den Schülern] mehr beachtet.

Durch gelenkte Interaktionen im Klassenverband, in der Kleingruppe oder der Einzelarbeit können unter anderem Probleme in den Bereichen Wahrnehmung, Emotionalität, Sozialverhalten, Lern- und Arbeitsverhalten und Motorik mit erstaunlichen Ergebnissen aufgearbeitet werden, da der Hund als "Katalysator" wirkt. (…)(https://de.wikipedia.org/wiki/Schulhund)

Man unterscheidet zwischen tiergestützter Therapie, tiergestützter Pädagogik und tiergestützten Aktivitäten. Ersteres beschreibt den Einsatz von Tieren bei therapeutischen Sitzungen, sie begleiten also den ausgebildeten Therapeuten bei seiner Arbeit. Schulhunde kommen im Rahmen der tiergestützten Pädagogik zum Einsatz, sie begleiten den ausgebildeten Pädagogen. Unter tiergestützten Aktivitäten versteht man beispielsweise den Besuch von Tieren in Pflegeheimen.

Die Arbeit von Hunden in der Schule kann vielgestaltig sein. Sie sind in erster Linie einfach „anwesend“. Sie können aber auch in bestimmten Bereichen eingesetzt werden, beispielsweise in der Leseförderung. Es wurde nachgewiesen, dass das Vorlesen für den Hund (anstatt der Klasse oder dem Lehrer) besonders für ängstliche oder zurückhaltende Kinder sehr förderlich sein kann. Sie haben weniger Angst, Fehler zu machen und können sich darauf verlassen, dass der Hund das Vorlesen nicht kritisiert. Sinkt die Anspannung beim Kind, gelingt das Lesen leichter und die Motivation zum Üben steigt.

                                                            Lotta „liest“ mit einem Schüler

                                                     

Beherrscht der Hund die Grundbefehle und sogar einige „Tricks“, können die Schüler lernen, sie ruhig und bestimmt vom Hund einzufordern. Sie erkennen, dass sich Nervosität auf das Tier überträgt und undeutlich gesprochene Befehle nicht ausgeführt werden. Dadurch werden Kommunikation und deutliches Sprechen gefördert, sowie der Umgang mit Hunden trainiert.

„Im Rahmen eines pädagogischen Angebotes wird durch das Lernen von klarer Kommunikation und Führtechniken gezielt das Selbstwertgefühl von Kindern aufgebaut.“ (Otterstedt 2017)

                                        Lotta sucht auf ein Kommando Futter in ihrer Schnüffeldecke

 

Auch das Verantwortungsbewusstsein wird gestärkt. Die Schüler sorgen beispielsweise dafür, dass ihr Schulhund frisches Wasser zur Verfügung hat, dass an der Tür das Schild hängt „Ich bin heute hier!“ (Hinweis auf den Hund, damit niemand erschrickt, der in die Klasse kommt und nicht mit einem Hund rechnet) und sie erinnern sich gegenseitig an die im Umgang mit dem Schulhund einzuhaltenden Regeln.

Rituale sind sowohl für Kinder, als auch für Hunde wichtig. Sie brauchen ein Umfeld, in dem sie sich wohl fühlen und das ihnen Sicherheit gibt. In der Schulhundklasse wird am „Lottatag“ regelmäßig der kleine Spaziergang von den Kindern eingefordert. Sie beschreiben ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft und Entspannung während dieser kleinen „Auszeit“. Sie achten dabei sowohl aufeinander als auch auf den Hund, beobachten sein Verhalten und lernen, welche Regeln als verantwortungsbewusster Hundehalter zu beachten sind.

3. Ergebnisse aus der Forschung

Schon lange berichten Forscher von der positiven Wirkung von Tieren auf den Menschen. So reagieren Menschen in Altenheimen oft auf den Besuch eines Hundes, indem sie spontan von eigenen Hundeerlebnissen berichten, wacher erscheinen und Emotionen zeigen. Die sozialen Interaktionen steigen. Viele von uns durften schon erleben, wie trostspendend Tiere wirken können und dass sie beruhigenden Einfluss in Stresssituationen haben. Auch der eigene Gesundheitszustand und die körperliche Fitness werden von Heimtierbesitzern besser bewertet als von Personen, die kein Heimtier besitzen.

Kleinkinder aller Kulturen zeigen Interesse an Tieren. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass uns eine Bindung zu Tieren „in die Wiege gelegt wurde“ und wir bei mangelndem Umgang mit Tieren diese Bindung nicht entwickeln können.

„Die meisten Menschen haben ein natürliches Interesse an Tieren (…). Diese Mensch-Tier-Beziehungen können offenbar Angst und Stress reduzieren (…), aggressives Verhalten sowie depressive Zustände positiv beeinflussen, soziale Interaktionen sowie den Zugang zu eigenen emotionalen Zuständen erleichtern, Vertrauen in andere erhöhen und Lernen fördern.“ (Julius 2014).

                                    Lotta „hört gebannt zu“ - und wartet auf das Leckerli aus der Hand der Vorleserin

 

Eine groß angelegte Studie der drei Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz war 2010 die DACH-Studie. Diese untersuchte, welchen Einfluss Hunde auf Kinder mit Bindungsstörungen in Stresssituationen haben. Dabei wurde der Anteil des Stresshormons Kortisol im Speichel der Kinder gemessen, während sie einer Stresssituation (Prüfungssituation) ausgesetzt waren. Die Kinder konnten wählen, ob sie ein Stofftier, einen freundlichen Studenten oder einen lebendigen Hund mit in die Prüfung nehmen.

Als Ergebnis war festzuhalten, dass diejenigen, die sich den lebenden Hund als Begleiter ausgewählt hatten, als Einzige entspannter aus der Prüfung gingen als bei Betreten des Raumes. Die Stressreaktion der Kinder war umso geringer und sie konnten umso mehr Kortisol abbauen, je mehr sie den Hund streichelten.

Die Intensität der Bindung zwischen Mensch und Hund hat Einfluss auf die positive Wirkung auf den Menschen. Dabei hat auch das Äußere des Hundes einen Effekt. Je angenehmer sein Äußeres für den Betrachter und je weicher das Fell bei Berührung, umso intensiver die Entspannung und Stressreduktion beim Menschen.

Nimer und Lundal (2007) zeigten, dass die Anwesenheit eines Hundes stressabbauende Wirkung auf Menschen aller Altersklassen hat. Auch die klassische Therapie zeigt unter Anwesenheit eines Hundes bessere Wirkung als therapeutische Verfahren ohne Hund (sozialer Katalysator-Effekt).

Es zeigte sich, dass insbesondere Kinder, die bisher keine sichere Bindung zu Menschen aufbauen konnten, bis zu vier Mal schneller eine sichere Bindung zum Pädagogen bzw. Therapeuten herstellten, wenn ein Assistenzhund anwesend war (Julius 2014).

Zudem verbessert sich die Fremdwahrnehmung eines Menschen, der einen Hund bei sich führt. Damit ist seine eigene Außenwirkung gegenüber anderen gemeint. So erhalten Personen, die einen freundlichen Hund bei sich haben, mehr Aufmerksamkeit als Menschen ohne Hundebegleitung. Nach Kotrschal und Ortbauer (2003) „schenkten Erstklässler ihrer Lehrerin mehr Aufmerksamkeit, wenn ihr Hund mit im Klassenraum anwesend war.“ Damit einhergehend kann die Lerneffizienz durch Anwesenheit des Hundes gesteigert werden. Zudem waren die Erstklässler nach Einschätzung ihrer Lehrkraft besser sozial integriert, wenn der Hund anwesend war.

Verschiedene Studien belegen, dass Schulkinder Aufgaben schneller bewältigen, wenn ein Hund anwesend ist. Konzentration und Lernprozesse werden positiv beeinflusst. Dabei spielen wohl einerseits die erhöhte Motivation der Kinder, als auch der stressreduzierende Einfluss des Hundes eine Rolle. Gegenteilige Befunde aus Studien liegen nicht vor (Julius 2014). Für Kinder, die sich schwer über längere Zeit auf eine Aufgabe konzentrieren können, ist es beispielsweise hilfreich, sich das Arbeitsblatt in kleinere Aufgabenpäckchen oder -abschnitte einzuteilen, die jeweils mit einer kleinen Interaktion mit dem Schulhund beendet werden dürfen. Dies kann einfach eine Leckerligabe an den Hund bedeuten, die nachweislich das Belohnungszentrum im menschlichen Gehirn in Gang setzt. So steigt die intrinsische Motivation, sich den Aufgaben zu stellen.

Zur Minderung von Aggression bei Schulkindern durch Anwesenheit eines Schulhundes gibt es bisher erst zwei empirische Untersuchungen, so dass Aussagen noch nicht als gesichert gelten. Viele Lehrer berichten aber von deutlicher Aggressionsreduktion unter Anwesenheit des Hundes. „Erste Daten weisen darauf hin, dass der Kontakt zu einem Tier aggressionshemmend sein könnte.“ (ebd.) In meiner Unterrichtsarbeit mit Lotta erlebe ich, dass die Kinder am Schulhundtag in der Regel entspannter sind und freundlicher miteinander umgehen. Zu Konflikten kommt es an diesen Tagen selten, was auch für die Zeit auf dem Pausenhof zutrifft, die ohne Hund verbracht wird.

                                                                  Lotta beim Leckerli-Fangen

 

4. Lotta

Weiße Schweizer Schäferhunde gelten als besonders menschenbezogen, kinderfreundlich und sensibel. Sie sind „aufmerksam, spielfreudig und intelligent“ (Hinrichsen 2000). „Er ist ein idealer Gebrauchshund schlechthin und eignet sich als Familien-, Wach-, Schutz-, Fährten-, Rettungs-, Lawinen-, Such- oder Diensthund gleichermaßen.“ (ebd.)

Bei der Auswahl eines Züchters für den künftigen Schulhund wurde besonders viel Wert auf das familienbezogene Aufwachsen der Welpen gelegt. Lotta stammt von einer Züchterin, bei der die Welpen ihre ersten Wochen im Wohnzimmer verbringen, zusammen mit dem Rudel, den beiden Kindern und den Katzen. Sie dürfen den Garten erkunden und werden schon früh mit vielen Gerüchen, Geräuschen und den Menschen vertraut gemacht.

Lotta wurde im September 2013 geboren.

Seit sie acht Wochen alt ist, lebt sie in Bad Orb. Von Anfang an besuchte sie den Welpenkurs der Hundeschule Sielemann/Frye in Wächtersbach. Durch den frühen Umgang mit vielen Hunden wird das Sozialverhalten gestärkt und soziale Verhaltensweisen werden trainiert. Nach Abschluss der Welpenkurse wechselte sie in das Unterordnungs-Training, wo der Gehorsam im Vordergrund steht. Im Herbst 2015 hat sie die Begleithundeprüfung abgelegt und den Wesenstest bestanden.

Seit Lotta etwa ein halbes Jahr alt ist, nimmt sie zusätzlich am Clickern teil. Dabei wird das eigenständige Denken des Hundes gefördert und Lotta erlernt ein paar „Tricks“, die auch in der Schule Anwendung finden. 



Um den Anforderungen eines Schulhundes gerecht zu werden, hat Lotta über etwa eineinhalb Jahre an einer speziellen Schulhundausbildung in Riedstadt teilgenommen. Diese endete im Sommer 2015 mit einer Prüfung und dem Zertifikat zum Schulhund. Besonderer Augenmerk wurde auch auf das Training der Halter gelegt, eine möglicher Überforderung ihres Hundes schnell zu erkennen und für Entspannung der Situation zu sorgen. Nicht nur die Kinder sollen sich mit dem Hund wohl fühlen, umgekehrt ist dies natürlich genauso wichtig.

Lotta ist ein fröhlicher, neugieriger und verspielter Hund. Sie ist gehorsam und fühlt sich im Klassenzimmer wohl. Aus Stresssituationen zieht sie sich zurück, wenn es ihr zu viel wird. Im Klassenzimmer hat sie eine kleine Hundehütte, in die sie sich bei Bedarf zurückziehen kann und in der sie nicht gestört wird. Bisher nutzt sie diesen Rückzugsort aber nur wenig. Lieber liegt sie unter den Gruppentischen der Kinder oder auf dem klasseneigenen Sofa und entspannt dort.

                                                              Lotta braucht eine kleine Pause


Seit den Sommerferien 2014 geht Lotta einmal in der Woche mit in die Martinus-Schule und ist während meines Unterrichts anwesend. Feste Regeln tragen zur konfliktfreien Anwesenheit von Lotta bei. So ist es wichtig, dass Lotta nur nach Absprache gefüttert werden darf, es darf nicht zu laut werden im Klassenzimmer und die Kinder sollen sich nach dem Kontakt mit ihr (spätestens vor dem Frühstück) die Hände waschen.

Hinzu kommen Regeln, die genau auf die Bedürfnisse der Hündin abgestimmt sind. So wissen die Kinder, dass es Lotta „zu eng“ wird, wenn zu viele Menschen gleichzeitig nah bei ihr sind und sie berühren wollen. Sie haben gelernt, auf ihre Ohrenstellung und ihren Gesichtsausdruck zu achten, um Stress zu erkennen. Oder sie haben durch Empathieübungen erfahren, dass es selbst auf uns Menschen bedrohlich wirkt, wenn wir angestarrt werden.

 

Im Schulhaus hängt zudem ein Plakat mit allgemeinen Hinweisen im Umgang mit Lotta und an der „Schulhund-Pinnwand“ gibt es immer wieder Fotos mit Beispielen von Lottas Arbeit im Unterricht oder kleine Ausstellungen der Schüler zu ihrem Schulhund.

 

5. Hygienische Maßnahmen

Lotta erhält alle vorgeschriebenen Impfungen und sie wird regelmäßig entwurmt. Außerdem wird sie mehrmals im Jahr prophylaktisch tierärztlich untersucht und es wird ihre gesundheitliche Eignung als Schulhund attestiert.

Die Anwesenheit des Hundes führt zu keiner Änderung des üblichen Reinigungs- und Desinfektionszyklus im Schulhaus.

Es wird aber verstärkt darauf geachtet, dass die Hände regelmäßig vor der Einnahme von Nahrung gründlich mit Reinigungsmitteln gesäubert werden.

Der Hund erhält keinen Zugang zur Schulküche.

Der Kontakt mit Schülern mit bekannter Hundeallergie wird vermieden.

                                                                            Foto: Th. Mullen


Annette Sauer

 

6. Literatur

Hinrichsen, K.: Der Weiße Schäferhund. Libri Books on Demand, 2000.

 

Julius, H., Beetz, A., Kotrschal, K., Turner, D.C., Uvnäs-Moberg, K.: Bindung zu Tieren. Psychologische und neurobiologische Grundlagen tiergestützter Interventionen. Hogrefe, 2014.

Jung, C., D. Pörtl: Tierisch beste Freunde: Mensch und Hund - von Streicheln, Stress und Oxytocin. Wissen & Leben 2015.

Kotrschal, K., Ortbauer, B.: Behavioral effects of the presence of a dog in a classroom. In: Anthrozoös, 16, Nr. 2, S. 147–159, 2003.

 

Nimer, J., Lundal, B.: Animal-assisted therapy: A meta-analysis. Anthrozoös, 20, S. 225-238.

 

Otterstedt, C.: Tiergestützte Intervention. Methoden und tiergerechter Einsatz in Therapie, Pädagogik und Förderung. Schattauer, 2017.


https://de.wikipedia.org/wiki/Schulhund